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ÜBER MÄRCHENLAND


Weitere Information zur Einrichtung finden Sie in
unserer Broschüre:

Märchenland-Broschüre als PDF öffnen

ÜBER UNS

Im Jahr 2004 haben Silke Fischer und Monika Panse MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur gegründet, um das Kulturgut Märchen in das Bewusstsein unserer Gesellschaft einzuprägen. Es ist das einzige Zentrum seiner Art in Deutschland und versteht sich als eine Institution für das traditionsgebundene und literarische Genre der Märchen, Sagen und Geschichten.

MÄRCHENLAND organisiert jedes Jahr europaweit mehr als 1.500 Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene.

MÄRCHENLAND bewahrt das Märchen als Weltkulturerbe und bringt universelle Märchenbotschaften in aktuelle Diskussionen ein.

MÄRCHENLAND bewegt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien sich gemeinsam für die Kinder- und Jugendkultur in Deutschland zu engagieren.

Kaum ein anderer Ort ist so sehr mit Märchen verknüpft wie Berlin. Am Wohn- und Schaffensort der bedeutendsten Märchensammler der Welt, der BRÜDER GRIMM, hat Märchenland – Deutsches Zentrum für Märchenkultur seinen Sitz.


 

DAS MÄRCHENLAND-MANIFEST

Märchen schaffen Gemeinschaft
Für Kinder bedeuten Märchen die erste Berührung mit Literatur. Erwachsene erinnern sich zeitlebens an sie. Märchen gehören zu den tiefsten und nachhaltigsten Eindrücken, die ein Mensch je erfährt. Sie zeigen in unserer heutigen Welt, in der der Einzelne meist nur noch als isolierter Leistungsträger wahrgenommen wird, Wege auf, um Gemeinschaft zu konstituieren und Zusammengehörigkeit zu schaffen.

Märchen wirken präventiv
Märchen vermitteln ethische Koordinaten. Kinder und Jugendliche, die mit Märchen aufwachsen, lernen Gut und Böse auf sehr emotionale und damit nachhaltige Weise zu unterscheiden. Sie lernen, dass jedes Handeln Folgen hat. Somit fördern Märchen Gerechtigkeitsempfinden und Verantwortungsbewusstsein, ohne die ein Rechtsstaat und eine Demokratie nicht dauerhaft bestehen können.

Märchen fördern Kreativität
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“ Fantasie ist die Grundlage jeder Kreativität, von der die Zukunft unseres Planeten abhängt. Märchen werden ausschließlich durch Fantasie lebendig. Zugleich sind Märchen die Wurzeln eines jeden Volkes. Wer seine Wurzeln kennt, kann die Flügel der Fantasie entfalten. Hier liegt die Chance, unseren Kindern eine Welt zurückzugeben, die ihnen zunehmend durch Globalisierung, finanzielle Nöte und konfektionierte Medienangebote genommen wird.

Märchen machen erfolgreich
Märchen erzählen von der glücklichen Überwindung von Widerständen. Ihre zentralen Botschaften sind positives Denken in Verbindung mit Unternehmergeist und Bodenständigkeit. Diese sind identisch mit den Werten und Erfolgsfaktoren jedes freien Wirtschaftssystems. Anstand, Zielstrebigkeit und Mut zeichnen den prototypischen Helden aller Märchen aus. Nichts eignet sich daher besser, unseren Kindern den optimalen Start in die Zukunft zu ermöglichen, als die Märchen.

 
 


Silke Fischer
Direktorin, Geschäftsführung
M. A. Theaterwissenschaft und Lateinamerikanistik
Studium an der Freien Universität Berlin und Universidade Federal do Ceará, Brasilien
Forschungsthema: „Europäische Märchen und brasilianische Kinderliteratur”



Monika Panse
Geschäftsführung
M. A. Germanistik und Niederlandistik
Studium an der Warschauer Universität und Humboldt-Universität
Forschungsthema: „Hässlichkeitsdarstellungen in der höfischen Epik des deutschen Mittelalters”



UNSERE AKTUELLE ARBEIT GILT DEN FLÜCHTLINGSKINDERN.

 

KENNEN SIE DIESEN MÄRCHENHAFTEN ORT, VON DEM AUS MÄRCHENLAND REGIERT WIRD?

Das Kurfürstenhaus im Nikolaiviertel war ursprünglich ein Renaissancebau aus rotem Sandstein und wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil umgebaut. Man benannte es nach Kurfürst Johann Sigismund (1572-1619), der hierher floh, weil er davon überzeugt war, dass in seinem Schloss eine "Weiße Frau" spukte.