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Nicole von Vietinghoff-Scheel

Erste Märchenland-Botschafterin für die nordischen Länder



Nicole von Vietinghoff-Scheel lebt in Berlin und seit August 2017 auch in Stockholm. Sie arbeitet als Kunstagentin und Kuratorin im Bereich zeitgenössische Kunst. Sie ist mit dem deutschen Diplomaten Robert Baron von Vietinghoff-Scheel verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 2017 ist sie Märchenland-Botschafterin für die nordischen Länder.

Wie verstehen Sie Ihre Rolle als Märchenlandbotschafterin?
Ich sehe meine Rolle als Ehrenamt und es ist mir ein großes Anliegen MÄRCHENLAND noch weiter und intensiver über die Landesgrenzen Bekanntheit zu verschaffen. Neben der deutsche Märchenkultur liegt mir besonders das Projekt „Märchen und Demenz“ am Herzen. Ich hatte die große Ehre Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden ein Schreiben zu übergeben und möchte gerne eine Brücke zwischen MÄRCHENLAND und den sozialen Projekten der Königin schlagen, die sich ebenfalls mit den beiden Themenbereichen Kinder und Demenz befassen.

Seit wann engagieren Sie sich bei Märchenland und wie bringen Sie sich ein?
2016 hatten Frau Fischer und ich die Idee, das Thema der jeweiligen Berliner Märchentage in einer Kunstausstellung mit nationalen und internationalen KünstlerInnen umzusetzen. „Dornröschen erwacht… Mädchen und Frauen im Märchen und Geschichten “ war ein perfektes Thema um auf die Rechte von Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. Unicef war begeistert, dass wir einen Teil des Verkaufserlöses für ihre Projekte spenden wollten und hat unsere Ausstellung stark unterstützt. Diese fand im öffentlichen Raum der Landesvertretung Bremen in Berlin statt und wurde von Staatsrätin Ulrike Hiller eröffnet.

Pressemitteilung der Senatskanzlei

Kunstausstellung 7+1 “Dornröschen erwacht …!“ Mädchen und Frauen in Märchen und Geschichten (03.- 25. November 2016)


Im Jahr 2017 beschlossen wir diese begleitende Kunstausstellung zu den Berliner Märchentagen zu einen festen Bestandteil von MÄRCHENLAND werden zu lassen.
Mit der Ausstellung zu dem Thema „Liebe überwindet Grenzen und bringt Freiheit- Hass errichtet Mauern!“ Waren wir ebenfalls sehr erfolgreich. Die Ausstellung fand wieder in der Landesvertretung Bremen beim Bund statt.
Unter den ausgestellten Künstlern und Künstlerinnen befanden sich so namhafte Persönlichkeiten, wie Dörthe Bäumer, Genia Chef, Karsten Hein, Marion Mandeng, Gabor A. Nagy, Yoyo und Georgi Guraspashvili. Ich biete aber auch jungen und noch nicht so bekannten Künstlern und Künstlerinnen die Möglichkeit sich in der Ausstellung darzustellen und sich auf diesem Weg zu etablieren. Dazu zählen Jil Mandeng und Sandra Vater.

Pressemitteilung der Landesvertretung

Kunstausstellung „Liebe überwindet Grenzen und bringt Freiheit – Hass errichtet Mauern!“


Wir haben einen regen Zulauf von Künstlerinnen und Künstlern, die auf dem internationalen Parkett der Kunst in der oberen Liga spielen und sich gerne in unsere Gruppenausstellungen miteinbringen wollen. Wir suchen nicht mehr nach guter Kunst, wir werden gefunden! Für 2018 mit dem Thema der kommenden Märchentage: „Der Goldene Faden des Schicksals: Märchen und Geschichten von Macht und Ohnmacht“ sind wir gespannt, wie die KünstlerInnen unser Ausstellungsthema: „Macht – KUNST – Ohnmacht“ in ihren Werken umsetzten werden…

Was ist Ihr persönliches Lieblingsmärchen und warum?
Ich selbst besitze noch aus dem Nachlass unserer Familie einige sehr alte und schöne Märchenbücher. Eines habe ich von meiner Großmutter bekommen, es stammt aus dem Jahr 1894 von Ferd. Dümmlers Verlagsbuchhandlung. Ich musste es vor einiger Zeit neu binden lassen und auch meine Kinder, die jetzt schon erwachsen sind, haben einen Anspruch darauf angemeldet, weil sie es so lieben.

Von den berühmten Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm ist Aschenputtel mein Lieblingsmärchen: Obwohl ihr so viele Hindernisse in den Weg gelegt wurden und sich einige bemühten, ihr das Leben so schwer wie möglich zu gestalten, hat sie für sich eine Möglichkeit gefunden, dem allen zu trotzen. Sie ist ihren Weg gegangen und ist zum Ende glücklich mit dem Prinzen vereint… ich sehe in diesem Märchen und meinem Leben einige Gemeinsamkeiten…

 

 

KENNEN SIE DIESEN MÄRCHENHAFTEN ORT, VON DEM AUS MÄRCHENLAND REGIERT WIRD?

Das Kurfürstenhaus im Nikolaiviertel war ursprünglich ein Renaissancebau aus rotem Sandstein und wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil umgebaut. Man benannte es nach Kurfürst Johann Sigismund (1572-1619), der hierher floh, weil er davon überzeugt war, dass in seinem Schloss eine "Weiße Frau" spukte.