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Die Welt kommt nach Berlin

Wir widmen uns einem starken Thema, welches sowohl in der Literatur, in der Politik und in der Kunst immer aktuell ist und bleibt: Dem Streben nach und dem Auseinandersetzen mit Macht.

Wissen ist Macht, Geld besitzt Macht. Die Macht der Liebe überwindet Grenzen. Manchmal ist es von Vorteil machtlos zu sein, oder mit einer Glückshaut geboren zu werden - das diesjährige Festival erzählt von all dem bis hin zur Frage, ob Macht Grenzen gesetzt werden können.

Sei es der Däumling, der mit seiner Schläue und Klugheit die mächtigen Riesen besiegt, oder die dunkle Fee, die mit ihrer Magie das Schicksal Dornröschens besiegelt, das dieser Macht im wahrsten Sinne des Wortes ohnmächtig gegenübersteht. Wer die Macht hat, ist oft das Entscheidende in vielen Geschichten. Die Märchen illustrieren sinnbildlich, wie Macht und Ohnmacht zu unseren Lebenserfahrungen gehören und wie man sich auch als scheinbar schwaches Individuum gegen die Mächtigen der Welt zur Wehr setzen kann.

Die jüngere Schwester des Märchens ist Fantasy und spätestens mit dem „Herrn der Ringe“ sowie der Star Wars Episode „Das Erwachen der Macht“ sind wir in der Zukunft angekommen.

„Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, sich weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht dumm machen zu lassen.“
(Adorno)